Kontoentgelt in der Sparphase unzulässig

Eine Baus­parkasse darf kein jährlich­es Kon­toent­gelt dafür ver­lan­gen, dass sie Kun­den die Anwartschaft auf ein Baus­par­dar­lehen ver­schafft. Das hat das Landgericht Han­nover mit noch nicht recht­skräftigem Urteil vom 8.November 2018 auf die Klage des Ver­braucherzen­trale Bun­desver­bands (vzbv) gegen die Lan­des­baus­parkasse (LBS) Nord entsch­ieden.

Dem Kon­toent­gelt ste­he keine echte Gegen­leis­tung für Kun­den gegenüber, begrün­de­ten die Richter ihre Entschei­dung.

Die Ein­führung des Ent­gelts sei auch nicht durch die Zin­sen­twick­lung am Kap­i­tal­markt gerecht­fer­tigt.

LG Han­nover, Urteil v. 8. Novem­ber 2018, Az. 74 O 19/18