Nach Auf­fas­sung des Amts­gerichts Frank­furt am Main darf ein Mietver­trag über Wohn­raum wegen des Ver­dachts des Han­del­treibens mit Rauschgift gekündigt wer­den.


Hin­ter­grund waren polizeiliche Durch­suchun­gen und ein­geleit­ete Ermit­tlungsver­fahren wegen Dro­gen­han­dels gegen Bewohn­er in der soge­nan­nten “Platen­sied­lung” in Frank­furt am Main, die die Woh­nungs­ge­sellschaft zum Anlass nahm, die betrof­fe­nen Mietver­hält­nisse außeror­dentlich frist­los zu kündi­gen.

AG Frank­furt a.M., Urteile v. 6. Feb­ru­ar 2019, Az. 33 C 2815/18 (51) und 8. Feb­ru­ar 2019, Az. 33 C 2802/18 (50)