Mit Beschluss vom 19. Novem­ber 2018 entsch­ied das Bun­desver­fas­sungs­gericht, dass eine Ver­fas­sungs­beschw­erde nicht per De-Mail ein­gere­icht wer­den kann, weil diese dem Schrift­former­forder­nis des § 23 Abs. 1 S. 1 BVer­fGG nicht entspricht.

Das Bun­desver­fas­sungs­gericht hat daher eine per De-Mail ein­gere­ichte Ver­fas­sungs­beschw­erde nicht zur Entschei­dung angenom­men (BVer­fG, Beschluss v. 19. Novem­ber 2018, Az. 1 BvR 2391/18).

Der Über­mit­tlungsweg per De-Mail müsse vom Geset­zge­ber erst eröffnet wer­den. Soweit das BVer­fG über eine De-Mail-Adresse ver­füge, ste­he dieser Kom­mu­nika­tion­sweg — wie auch die gewöhn­liche E-Mail — aus­drück­lich auss­chließlich für Ver­wal­tungsan­gele­gen­heit­en zur Ver­fü­gung.

Quelle: Pressemit­teilung des BVer­fG Nr. 84/2018 vom 7. Dezem­ber 2018