Der Europäis­che Gericht­shof hat am 13. Dezem­ber 2018 entsch­ieden, dass Arbeit­nehmer während ihres rechtlich garantierten Jahresurlaubs ungeachtet vorheriger Kurzarbeit­szeit­en Anspruch auf nor­male Vergü­tung haben.

Die Dauer des Min­dest­jahresurlaubs hängt allerd­ings von der tat­säch­lichen Arbeit­sleis­tung ab, die im Ref­erenzzeitraum erbracht wurde, so dass Kurzarbeit­szeit­en dazu führen kön­nten, dass der Min­desturlaub weniger als vier Wochen betrage.

EuGH, Urteil v. 13. Dezem­ber 2018, Az. C 385/17